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Bildungsurlaub

1. Allgemeines

Nach dem Berliner Bildungsurlaubsgesetz (BiUrlG) vom 24. Oktober 1990 haben mit seinem Inkrafttreten am 01. Januar 1991 alle Arbeitnehmer⁄innen – unabhängig vom Alter – gegenüber ihrem Arbeitgeber Anspruch auf bezahlte Freistellung von der Arbeit für die Teilnahme an anerkannten und als anerkannt geltenden Bildungsveranstaltungen. Sie können innerhalb eines Zeitraumes von zwei aufeinander folgenden Kalenderjahren 10 Arbeitstage für Zwecke der politischen oder beruflichen Bildung von der Arbeit freigestellt werden.

Die bezahlte Freistellung eröffnet die Teilnahmemöglichkeit an Veranstaltungen, die der politischen Bildung oder beruflichen Weiterbildung dienen, wenn sie durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales anerkannt sind. Per Gesetz gelten Veranstaltungen der beruflichen Weiterbildung als anerkannt, wenn sie von öffentlichen Schulen, öffentlichen Volkshochschulen, Hochschulen oder anerkannten Privatschulen durchgeführt werden.


2. Wie beantrage ich Bildungsurlaub?

Der⁄die Beschäftigte muss dem Fachvorgesetzten die Inanspruchnahme und den Zeitpunkt des Bildungsurlaubs so frühzeitig wie möglich mitteilen. Ein entsprechendes Formular (Antrag auf Bildungsurlaub) finden Sie unter alle Formulare.

Bitte füllen Sie den Antrag aus, fügen die erforderlichen Unterlagen hinzu (Beschreibung der Bildungsveranstaltung sowie Anerkennungsbescheid des Bildungsurlaubes) und senden diesen im Original – i. d. R. sechs Wochen vor Beginn der Freistellung – an die Abteilung für Personal und Personalentwicklung, Referat Besondere Personalangelegenheiten, Berufliche Weiterbildung, Frau Schimansky-Geier.

Für Beamte/innen gilt das Berliner Bildungsurlaubsgesetz nicht. Sie können einen Antrag auf Sonderurlaub nach Sonderurlaubsverordnung, in dem Referat Personalstelle Beamte, stellen.


Rechtliche Grundlagen

Kontakt

Bitte kontaktieren Sie Frau Schimansky-Geier


Formular