Frau PD Dr. Bock von Wülfingen
Donnerstag
Termin 1: 11.06.2025 bis 11.06.2026 09:00 - 12:30 Uhr
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Termin 2: 15.10.2026 09:00 - 12:30
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Ziegelstraße 10, 10117 Berlin, Seminarraum
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Sie wissen, dass der Nachteilsausgleich in Ihrer Arbeit eine wichtige Rolle spielt – gleichzeitig fragen Sie sich, wie Sie bei voller Auslastung auch noch Verfahren, Anforderungen und sensible Anliegen überblicken sollen? Genau hier setzt dieser Workshop an.
Der Nachteilsausgleich ist heute ein zentraler Bestandteil der Hochschulpraxis. Der Workshop vermittelt die wichtigsten Grundlagen und Orientierungshilfen speziell für die HU Berlin. Da Lehrende und Mitarbeitende im Studierendenkontakt oft erste Ansprechpersonen sind, richtet sich das Format besonders an sie.
Die Veranstaltung gibt einen klaren Überblick über rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen, stellt typische Fallkonstellationen vor und bietet Raum für vertraulichen Erfahrungsaustausch. Die Teilnehmenden lernen, sicher durch die Verfahren an der HU zu navigieren, ihre eigene Rolle und ihre Grenzen zu erkennen und Studierende wertschätzend und kompetent zu begleiten.
Inhalte - Was ist der Nachteilsausgleich? Ziele, rechtlicher Hintergrund, Sensibilisierung - Typische Fälle (unsichtbare Beeinträchtigungen, chronische Erkrankungen, Elternschaft u. a.) - Formelles Verfahren an der HU: ZSP-HU § 109, Fristen, Zuständigkeiten - Rollenklärung: Was gehört zur Verwaltung – was zu Lehrenden? - Kommunikation & Datenschutz im Kontakt mit Studierenden - Moderierter, vertraulicher Erfahrungsaustausch - Klärung praktischer Fragen aus der Prüfungssituation
Methoden Kurzinputs, Austausch in Kleingruppen, moderierte Diskussion, Praxisbeispiele; Bereitstellung von Materialien (PDFs, Übersichten).
Lernziele Die Teilnehmenden - verstehen die Grundlagen und Verfahren des Nachteilsausgleichs an der HU, - kennen ihre Rolle im Prozess und wissen, wie sie zielführend unterstützen können, - entwickeln Sensibilität für unterschiedliche Bedarfslagen von Studierenden, - fühlen sich sicherer im Umgang mit sensiblen Gesprächen und Prüfungssituationen.
Zielgruppe: Lehrende, Gleichstellungsbeauftragte, Tutor:innen sowie weitere Personen im direkten Kontakt mit Studierenden.
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